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Was ist Löten?

Die wichtigsten Begriffe des Lötens, wie Lötkolben, Lötstation, Lötzinn, Lötlitze, Entlötlitze die “Dritte Hand” und das Löten selbst, genauer erklärt. 

 

Löten ist eigentlich nichts anderes, als eine Metallische oder auch elektrisch leitende Verbindung zwischen Metallen herzustellen. Als Verbindung wird Lötzinn verwendet, der schon bei niedrigen Temperaturen schmilzt. Um diesen Lötzinn zu schmelzen wird ein Lötkolben verwendet, der an der Lötspitze zwischen 350 und 450°C erreicht. Sobald die Lötspitze entfernt wurde und keine Wärme mehr zugefügt wird, erhärtet sich der Lötzinn relativ rasch.

Ist Löten wirklich so schwer?

Wenn man nicht gerade zwei linke Hände hat und kein Pech im Umgang mit heissen Gegenständen, sollte man diesen Schritt wagen. (Diese Anleitung bezieht sich nicht auf das Löten mit Leiterplatten oder SMD.)

Das richtige Lötwerkzeug

Bestimmend für die Wahl des richtigen Lötwerkzeug ist, wie häufig und genau man Löten will und natürlich was man bereit ist zu zahlen. Sparfüchse sollten aber vorsichtig sein, das billigste ist selten das beste! Wer wirklich was gutes, für einen fairen Pries haben will, sollte z.B. zur Marke Weller greifen.

Lötkolben für Weniglöter

Wenn man nicht wirklich viel löten muss, ist ein normaler Lötkolben die erste Wahl. Diese Lötkolben sind erkennbar durch den Lötkolben mit einem direkten Kabel, das in die Steckdose kommt. Leistung um die 20 Watt. Die Lötspitze sollte austauschbar sein.

 

Lötstation für Viellöter

Wenn man schon mal häufiger zum Lötkolben greift, empfiehlt sich eine Lötstation mit regelbarer Temperatur und einem Lötkolbenhalter. Erkennbar durch eine Station die auf den Tisch gestellt wird und ein Temperaturregler hat. Die Station wird direkt in der Steckdose eingesteckt und der Lötkolben in der Station.

Lötstation 019

 

Lötzinn

Das Lötzinn bzw das “Lot” ist das Verbindungsmaterial beim Löten. Bei der Verbindung handelt es sich um eine feste metallische Verbindung, womit der Stromfluss ermöglicht wird. Um diese Verbindung herzustellen, muss das Lötzinn zuerst mit Hilfe des Lötkolbens erhitzt, also flüssig gemacht werden. Im flüssigen Zustand ist es dann möglich z.B. Kontakte zu verbinden.
Lötzinn ist in verschiedenen Querschnitten erhältlich. Für kleine Lötarbeiten empfiehlt es sich 0.5mm² zu nehmen, für eher Grobe Lötarbeiten 1mm².

Lötlitze aufgerollt 001

 

Dritte Hand

Einen unverzichtbaren Helfer ist die sogenannte “Dritte Hand”. Mit dem Namen ist eigentlich auch schon die Funktion dieses Werkzeuges erklärt. Wie auf den Bildern unten sichtbar, hat die “Dritte Hand” zwei schwenkbare Arme, die nach dem Ausrichten an die gewünschte Position fixiert werden können. Am ende der beiden Arme sind zwei Krokodilklemmen angebracht, mit denen man alles Mögliche festhalten kann.
 Zudem ist man noch vor Verbrennungen geschützt, wer schonmal gelötet hat, weiss was ich meine.

dritte Hand 002

 

Entlötlitze

Mit Hilfe der Entlötlitze ist es möglich, Lötzinn aufzusaugen. Das ist vor allem sinnvoll z.B. beim Lösen einer Led mit zwei Beinchen die in einer Leiterplatte steckt. In diesem Fall ist es schwierig mit dem Lötkolben beide Lötstellen gleichzeitig zu erhitzen, darum bekommt man die Led kaum raus. Mit der Entlötlitze kann man bei einem Beinchen einfach den Lötzinn entfernen und das Problem ist gelöst.

 

leerer Draht 010

Eine kleine Demonstration, ein Stück Draht...

 

Draht mit Lötzinn 011

ein Kügelchen Lötzinn drauf...

 

Entlötlitze und Lötkolben 013

die Entlötlitze und den Lötkolben nehmen...

 

Lötkolben erwärmt Entlötlitze 014

beide zusammen erhitzen, dabei die Litze auf die Lötstelle pressen...

 

Lötzinn in Entlötlitze aufgesaugt 017

und siehe da, das Lötzinn wird aufgesaugt.

Wenn man nicht die Möglichkeit hat an einer Werkbank zu arbeiten, sollte man den Arbeitsplatz mit einer guten Unterlage abdecken. Um das Löten zu  erlernen sollte man zuerst einige Übungsfiguren machen. Am besten  bereitet man eine Hand voll 0.5mm² Kupferdraht Stücke vor.

 

vor dem Löten 020

Mit Hilfe der Dritten-Hand habe ich zwei Kupferstücke eingeklemmt, die ich nun problemlos zusammenlöten kann.

 

löten00003

In der rechten Hand halte ich den Lötkolben und halte ihn an die Stelle, wo ich anschliessend löten will.

löten00004

Mit links komme ich jetzt mit dem Lötzinn Draht und halte diesen an die  Lötstelle. Das Lötzinn schmilzt, zuerst ist die Zinnmasse etwas klumpig, aber erst wenn die Masse schön flüssig ist und an der richtigen Stelle, kann man den Lötkolben wegnehmen. Diese Prozedur sollte aber nur ein  paar Sekunden dauern.
(achtet darauf, dass keine der giftigen Dämpfe in euere Augen gerät, immer schön wegpusten!)

 

löten00005

dritte hand löten 007

Eine saubere Lötstelle sollte in etwa so aussehen wie auf den Fotos oben  (Wenn möglich, nur wenig Lötzinn verwenden). Die Lötstelle sollte  glänzend sein, nicht matt oder klumpig.

 

schlechte Lötstelle 009

Dieses Foto zeigt, wie man es nicht machen sollte. (Klumpig und matt)

 

Übungsfiguren gelötet 018

Übung macht den Meister!

Alle Angaben ohne Gewähr. Wer ohne spezielle Ausbildung an Starkstrom arbeitet, begibt sich in Lebensgefahr!

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